Veränderung kann schmerzhaft sein- trägt aber auch den Zauber eines Neuanfangs in sich.

Hallo, ihr Lieben.

Ich habe gerade den Impuls einen neuen Beitrag zu schreiben.

Eigentlich wollte ich nach meiner Pause , wie Phönix aus der Asche steigen und mich vollkommen in neue Projekte und Ideen stürzen. Ja so war der Plan.

Als ich mich Anfang Januar aus der Medienwelt erstmal zurückzog , um mehr Zeit für mich und mehr Zeit für Ruhe und Entspannung zu haben, war mir nicht bewusst, das es MEIN Plan war, aber nicht der Plan der für mich vorgesehen war.

Schon am letzten Meditationsabend am 29.12.17 bestand mein erstelltes Mindboard aus ausgeschnittenen Zeitungsauschnitten mit den Überschriften-     “ Erholung“, “ Ruhe“ , “ Leichtigkeit “ , “ Entspannung “ , „Relax“. Intuitiv klebte ich mein ganzes Board für 2018 damit zu. So sollte es aussehen mein 2018. Schön, dachte ich mir. Hört sich gut an.

Ich spürte den ganzen Januar über, das ich weniger Kraft hatte als sonst, ich oft müde, demotiviert und erschöpft war. Trotz ausreichend Zeit für mich und meine Bedürfnisse. Ich fragte mich , wieviel Ruhe ich denn noch bräuchte.

Die Wärmflaschen waren mein ständiger Begleiter durch den Tag und auch die Vollbäder in meiner Wanne, wurden langsam zum Tagesritual. Es fehlte mir an Wärme, ich fror. Von innen heraus.

Ich meditierte in dieser Zeit mehr als sonst und ging in die Stille.

Ich traf in meinen Meditationen oft Aspekte noch verletzter innerer Kinder von mir, ich sah mir Verletzungen in meinem Herzen an und konnte zusehen wie die Eisschichten, die mich zum frieren brachten in letzter Zeit, mehr und mehr zu schmolzen begannen. Ich hinterfragte mehr und mehr meine Identität und meine Wahrheit. Ich durchschaute Illusionen und Täuschungen in meinem Leben und als Spiegel in der Welt. Ich sah Abschnitte in meinem Leben, wo ich mich selbst so sehr verachtet, verletzt und verraten habe. Ich bin achtsamer in meinem Denken und Handeln geworden. Mir fallen verurteilende und beurteilende Denkmuster auf und ich spüre deutlicher , wenn ich gerade dabei bin , mich selbst zu verletzen. Verbal oder emotional.

Ich habe mehr und mehr Zugang zu meinen Emotionen und Gefühlen gefunden. Manchmal war es ein Lied, das mich zum weinen brachte, ein anderes mal das singen der Vögel am morgen, wenn die Sonne es doch schaffte sich durch die dicken Wolkendecken zu kämpfen. Oder wenn mir bewusst wurde, das die Zeit gekommen war, einige Menschen aus meinem Leben zu verabschieden.. -aus Liebe..-zu mir selbst und meinem neuen Weg gegenüber.

Es fühlte sich gut an, dieses Gefühl. Es zu fühlen, sich berühren zu lassen.

Die letzte Zeit war teils eine emotionale Achterbahnfahrt. In einem Moment wollte ich Bäume ausreißen und voll durchstarten und im nächsten Augenblick mich ins warme Bett legen und Klaviermusik hören und die Welt an mir vorbei ziehen lassen.

Ich habe dennoch den Januar und angefangenen Februar mit einigen wundervollen Momenten erleben dürfen. Ich war auf meinem ersten Depeche Mode Konzert, was ich mein Leben nie wieder vergessen werde. Es hatte sowas familiäres und trotz der ausverkauften Arena etwas ruhiges und leichtes. Es ist schwer das in Worten auszudrücken.

Ich habe mit meiner Tochter ein paar Tage „Schlitten“-Urlaub in Tschechien gemacht, mit ihr ein paar Wellnesstage an der Ostsee verbracht bei strahlend blauem Himmel und warmer Sonne. -Endlich Sonne. Nachdem es hier so viele Wochen, wenn nicht sogar Monate grau, bedeckt und dunkel war, verstehe ich warum die Grönländer die höchste Selbstmordrate haben. Selbst heute beim schreiben, sehe ich nur Nebel und einen grau bedeckten Himmel. Es ist eine Zeit , weiter nach innen zu schauen und sich mehr noch die Zeit zu nehmen, sich mit sich und seinen Schattenthemen und Aspekten zu befassen. Die Zeit der Innenschau.

Super-Vollmond am 31.01.2018.-  Tiefsitzende Gefühle und Emotionen zeigen sich, da bewegt sich was. Man nimmt sich bewegter wahr.

Ich ging an dem Tag seit langem mal wieder in den Wald, an meinen Kraftort am See. Die Natur hatte heute etwas mystisches. Mir schossen beim betreten auch direkt Tränen in die Augen. Der See war von leichtem Nebel umhüllt. Ich sah mich um, und äußerte den Wunsch mein Krafttier für diese Lebensphase kennenlernen zu wollen. Es dauerte nicht lange und der Ruf der Eule war laut und eindringlich zu hören. Als wäre sie direkt neben mir. Die Eule symbolisiert für mich pure Weisheit. Des weiteren ist sie eine gute Führerin, durch alle dunklen Zeiten des Lebens. Wie ich es schon gespürt habe, ist jetzt die Zeit gekommen, intensiver Innenschau zu halten, den dunklen Aspekten meines „Ichs“ zu begegnen und sie dann liebevoll und achtsam zu integrieren.

Des weiteren unterstützt mich die Eule als Krafttier mit Klarheit, Aufmerksamkeit und Wachsamkeit um Täuschungen und Illusionen zu durchschauen und mich davon zu befreien.

Nachdem ich die Eule getroffen habe, war ich schon völlig überwältigt, wie wieder alles zusammen passt. Aber nachdem ich von Conny Koppers das Monatsorakel für Februar mir angeschaut habe und ich den mittleren Stapel ausgewählt habe und sie mein Krafttier die Eule zog , war ich völlig geflashed über die Zeichen der geistigen Welt, das ich auf dem richtigen Weg bin.

Was noch energetisch für den Super-Vollmond stand war, das die Zeit reif wird, dass wir verstehen lernen, dass andere Menschen und sonstige Lebewesen nicht dem eigenen Selbstzweck dienen, sondern dass jeder ein Recht auf seine Würde und Wertschätzung hat. Was auch bedeutet, dass Verurteilungen, Abwertungen, Wut und Schuldzuweisungen zurückgenommen werden dürfen. Damit belasten wir uns selbst, nicht selten sogar gesundheitlich. Es geht darum Herz und Verstand zusammenzubringen.

Eine große Chance öffnet sich in dieser Qualität, nämlich um tiefer in die Gefühle einzutauchen, sie zu wandeln. Das waren die Energien seit dem Vollmond bis heute zum Neumond am 15.02.2018 und darüber hinaus.

All diese Energien spürte ich so intensiv , das es bis heute sehr herausfordernd für mich ist. Körperlich vor allen. Ich liege seit 6 Tagen im Bett, mit übelsten Grippesymthomen. Schüttelfrost, Fieber, Schnupfen, Husten, Schmerzen an meinen Gelenken und Nasenbluten. Ab und zu Sodbrennen, als Zeichen für unterdrückte Wut. Da ich mich mit Organsprache und Krankheit als Wegweiser beschäftige, weiß ich was die Symthome bedeuten, dennoch fällt es mir gerade schwer. Meine Seele zeigte mir, das dies der Transformationsprozess von der Raupe zum Schmetterling ist, deswegen die Anstrengung und die Schmerzen. Es ist die Zeit der Ernte für mich. Yeah, ein Lichtblick.

Mir fällt gerade in dieser Zeit auf, wo man gezwungen wird, ruhig und still zu sein, einfach nichts zu tun und zu vertrauen, weil einfach nichts mehr geht, das Gesundheit das wichtigste auf der Welt ist. Jetzt wo mein Körper komplett lahm gelegt wurde, träume ich davon zu spielen, zu lachen, die Blumen zu bestaunen im Frühling, zu tanzen und das Leben unschuldig wahrzunehmen , als wäre es jeden Tag das erste Mal.

Ich möchte mich nicht mehr verrückt machen und mich aufopfern, für andere Menschen, Situationen und keine Energie mehr verschwenden, indem ich mich in der Zukunft, Vergangenheit oder Angelegenheiten anderer Menschen aufhalte. Ich will mein Glück nicht Abhängig machen von äußeren Einflüssen. Ich will mein Sein nicht mehr verstecken und mich und meine Talente zurückhalten, aus Angst. ICH will herausfinden wer ICH wirklich bin. Ich will meine komplette Identität ablegen und herausfinden wer ICH wirklich bin, frei von jeglicher Fremdbestimmung, frei von alten übernommenen Mustern und Glaubenssätzen. Ich will einfach nur ICH sein. Ich war die Tage über oft am weinen und traurig, aber nicht weil ich krank war, sondern weil dieses nichts tun können, etwas von sterben hatte. Es machte mich traurig, weil mir bewusst wurde, wie wenig LEBEN ich meinem Leben bisher gegeben habe. Obwohl ich schon bewusster lebe.

Wieviel Leid und Schmerz ich mir selbst immer wieder angetan habe, um es anderen recht zu machen. Die Vorstellung es wäre jetzt vorbei, machte mich traurig. Die Chance ge-LEBT zu haben, verpasst zu haben. Ich denke das ist es warum so viele Menschen Angst vor dem Tot haben. Es ist die Angst nicht ge-LEBT zu haben. Ich möchte alt sein und sagen können, ja jetzt bin ich bereit nach Hause zu gehen, denn ich habe ge-LEBT- Es vollkommen ausgekostet. DAS LEBEN GEFEIERT!

In diesem Sinne, ihr Lieben. LEBT!

Alles Liebe, Eure Dani

P.S. Ich habe viel neues vor und geplant und wenn mein Körper und Geist wieder im Einklang sind, hau ich die Neuigkeiten raus. Ich würde mich freuen, wenn ihr mir mitteilt, wenn es euch vielleicht genauso geht oder ihr ähnliches erlebt habt. Per Mail, Kommentar oder WhatsApp.