Authentisch sein- Das man so geliebt wird, wie man wirklich ist.

Authentisch sein- Das man so geliebt wird, wie man wirklich ist.

Wie oft im Leben hast du schon etwas behauptet, das nicht der Realität entsprach?

Wie oft hast du Tatsachen verdreht, um besser da zu stehen oder besser gesagt, nicht dumm da zu stehen?

Wie oft hast du Begeisterung für ein Thema oder eine Situation gezeigt, obwohl du es eigentlich total bescheuert gefunden hast und langweilig?

Wie oft hast du dich kleiner oder dümmer dargestellt, um nicht wieder verlassen zu werden, hilflos zu wirken oder aus Angst jemand könnte deine wahre Intelligenz durchschauen und eingeschüchtert sein?

Oft? Ja, kann ich auch unterschreiben!

Wo fange ich nur an… Also mein Beitrag hier, wurde inspiriert durch den Film „Einfach zu haben“ mit Emma Stone, und ich dachte danach, wie passend.

Hier nur ein winzige Auswahl meiner Erfahrungen, wenn man vorgibt jemand zu sein, der man nicht ist.

Ich habe mal in einer Runde Männer gestanden, die sich übers Angeln unterhielten. Einen der Männer aus der Runde fand ich anziehend und so fing ich an interessiert mich mit einzubringen und schwärmte wie toll und total super ich Angeln doch finde *Gäääääääähn* und sagte zu meinem „Auserwählten“-Angeln ist so toll oder? „Ich finde Angeln total kacke“, antwortete er nur. Geil, was für eine Lektion dachte ich nur. Wäre ich einfach nur ehrlich gewesen.

Das gleiche war mit einem anderen Mann, den ich zum dahinschmelzen fand.       ( sagt man dahinschmelzen heute noch?)

Ich wollte ihn beeindrucken und spielte ihm meine Anerkennung und Begeisterung für Fußball und seinem Stammverein vor. Ich begleitete ihn und seine Kumpels regelmäßig zum Spiel, um bei ihm sein zu können. Grölte halbherzig die Hymnen mit und jubelte wenn ein Tor fiel, wobei ich nicht mal mitbekommen hätte, wäre es das Tor der Gegenmannschaft gewesen. Tja alles gut, bis zu dem Tag, als er mich mit seinem Fußballkumpel verkuppeln wollte und er meinte er und ich würden nicht zusammen passen, weil das sein „Ding“ ist und er seine Fußballkumpels nicht F****. Ja, das ging dann wohl auch wieder nach hinten los. Wieder hat es mir gezeigt, das nicht authentisch sein, nicht cool ist und ich mich eigentlich immer nur selbst verletze. Denn wer sagt denn, das Männer es immer cool finden, wenn die Frau die gleichen Hobbies und Interessen hat. Fände ich es als Frau toll, wenn der Mann neben mir beim Bauch-Beine-Po Workout steht und sich ein abschwitzt oder mich zu wöchentlichen Freundinnen Teffen begleitet uns sich die Nägel lackiert oder mich beim Pferdereiten anfeuert? Wobei ich nichts von all dem tue, bzw. nur sporadisch. Soll nicht heißen, das es schlimm wäre, wenn es so wäre, wenn es für beide passt. Ich denke , es versteht sich, was ich damit ausdrücken wollte.

Viele verstellen sich, um geliebt, anerkannt, bewundert oder überhaupt wahrgenommen zu werden. Oft möchten wir damit Menschen gefallen, die wir bewundern. Für die sind wir aber meist unwichtig und übersehen dann meist die Menschen, die wirklich an uns interessiert sind. So ging es mir oft, das ich mich in jemanden verliebt habe und deren Freunde sich meistens mehr für mich interessierten, als mein Schwarm selbst. Was sich immer erst später heraus stellte, aber dann auch egal war.

Ich habe früher oft die kühle und unnahbare gespielt, die scheinbar selbstbewusst und unabhängig war. Natürlich als Selbstschutz. Ich war dann aber tief traurig, wenn ich dann mal gefühlvoll sein wollte, in den Arm genommen werden wollte, ich Hilfe brauchte und alle mich nicht ernst nahmen oder dachten ich würde sie verarschen. So ist das, wenn man sich eine falsche oder verdrehte Authentizität zugelegt hat. Man weiß irgendwann nicht mehr, wer man selbst ist und die anderen schon gar nicht.  

Heute weiß ich, das ich mir viel Schmerz und Tränen erspart hätte, wäre ich einfach die , „die ich bin“ gewesen. Heute bin ich mehr und mehr selbstbewusst und unabhängig, als authentische Frau.

Ohne diese Erfahrungen wäre ich natürlich nicht die, die ich heute bin und ich bin stolz, das ich an mich geglaubt habe und immer weiter gemacht habe, herauszufinden , wer ICH wirklich bin.

Wenn ich ehrlich kommuniziere was ich denke, glaube , denke, fühle und will, dann weiß mein Umfeld, wer ich bin und ich weiß, mit welchen Menschen ich letztendlich meine Lebenszeit verbringen möchte. 

Seit ich Anfang des Jahres begann meine Wahrheit ehrlich zu kommunizieren, für mich sprach und für mich und meine Liebe zu mir einstand, waren die Reaktionen unterschiedlich. Aber mittlerweile ist es oft so, das ich wie aus der Pistole etwas sage, was ich früher runtergeschluckt habe und es kommt mir so vor als würde ich neben mir stehen und mich dabei beobachten. Es fühlt sich so an, als würde etwas aus mir die Worte sagen, aber ohne das ich es bewusst kontrollieren kann. Als würde mein Herz die Worte über meine Zunge nach außen tragen und mein Ego und mein Körper auf der Bank sitzen und zusehen und nichts dagegen unternehmen können. Eine Erfahrung, die ich erst die Woche gemacht habe.

Ich ging in einen Discounter in meiner Nähe und sah wie zwei Mitarbeiter die Backwarentheke mit ihren Händen durchwühlten, um die nachgelegte Ware nach vorne zu schieben. Ich stand zwischen beiden und merkte wie aufgeregt ich wurde und wie ich es runter schlucken wollte. Auf einmal ohne Kontrolle darüber, sagte ich ruhig und voller Leichtigkeit zu beiden, warum sie denn glauben, wären die Handschuhe für uns Kunden da, wenn sie wahllos mit ihren nackten Händen darin rumwühlen könnten. -Eine Stille.- Ich fühlte mich als würde ich hinter der Situation stehen und es nur beobachten, wie ein Außenstehender. Es ist nicht beschreibbar.  Einer der Mitarbeiter ging wortlos und der andere, nahm sich einen Handschuh und tat zumindest so, als würde er ihn benutzen.

Als ich Richtung Kasse ging, war ein Teil von mir komplett nervös und aufgeregt und der andere schwebte durch den Gang und jubelte vor Freude.

Das erlebte und gesagte, geschah ohne Vorwarnung, Absicht oder Überlegung. Mein Ego, hatte nicht mal Gelegenheit es mir auszureden oder tausend Gründe zu finden, wie sonst, es runterzuschlucken und nichts zu sagen.

„Mein Ego, zieh dich warm an, ich bin auf dem Selbstliebe-Wahrheit-Friedens- Feldzug!“ 

So fühlte es sich also an.. diese Selbstliebe , diese Wahrheit, diese Authentizität. Hmm, damit kann ich leben 🙂 

Sei ehrlich zu dir selbst, sei ehrlich zu anderen.  Es wird immer jemanden da draußen geben, der dich genau so lieben und wertschätzen wird. Trau dich!

Alles Liebe, Dani

 

Meine Angebote und Veröffentlichungen dienen der Unterstützung deiner inneren Entwicklung sowie der bewussten Gestaltung deines Lebens. Meine Arbeit ersetzt keinen Arztbesuch oder therapeutische Behandlung. Es ist meine Wahrheit, jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit.

 

 

 

 

 

Selbstliebe- Sich selbst lieben, wie schaffe ich das ?

Da das Thema nicht nur gerade, sondern immer aktuell ist, möchte ich im heutigen Beitrag erneut über Selbstliebe schreiben und in nächster Zeit Übungen dafür veröffentlichen, die unterstützend für mich sind und waren und den ein oder anderen als Inspiration dienen.

 

Was ist Selbstliebe?

Jemand, der sich liebt, fühlt sich wohl in seiner Haut. Ein solcher Mensch kann sich Fehler verzeihen. Er kann sich jederzeit wertschätzend im Spiegel betrachten, ohne verlegen zu werden.

Menschen, die sich lieben,
feiern sich an guten Tagen,
verwöhnen sich an schlechten Tagen
und trösten sich in traurigen Zeiten.

Selbstliebe und Egoismus

Der Begriff Selbstliebe wird oft fälschlicherweise mit Egoismus gleichgesetzt. Menschen, die auf sich selbst achten, werden als Narzissten abgestempelt. Dabei hat diese Eigenliebe nichts mit blindem Egoismus zu tun. Genau das Gegenteil ist der Fall. Nur Selbstliebe kann am Ende die Knospe der Nächstenliebe zum Blühen bringen.

Überall trichtert man uns ein, dass wir selbstlos sein sollen.
Unsere Mütter, die Schule und die Religionen. Sie alle wollen, dass wir selbstlos handeln, hilfsbereit sind, uns hingeben für andere.
Soweit kein Problem.
Allerdings wird in dieser Gleichung oft das Wichtigste vergessen: WIR SELBST!

Wie wollen wir jemals für andere da sein, wenn es uns selber nicht gut geht?
Wie wollen wir jemandem Energie geben, wenn wir selber keine haben?
Wie wollen wir Liebe teilen, wenn wir selbst keine besitzen?
Das geht nicht!

Erst muss es uns gut gehen, damit wir anderen Gutes tun können. Wenn wir uns selbst nicht lieben, dann werden wir auch nie jemand anderen lieben können.

Wahre Nächstenliebe ist unser Überschuss an Eigenliebe, den wir nun mit anderen teilen wollen.

Ein Teil der Eigenliebe ist die Selbstannahme.Talente und Neigungen sowie das, was man als Schwäche bewertet. Dazu gehört aber auch, seine Fehler und Versäumnisse anzunehmen und sich zu verzeihen.
Selbstannahme heißt nicht, dass selbstliebende Menschen sich nicht mehr verändern sollen oder brauchen. Doch vor der Veränderung kommt die Anerkennung dessen, was ist. Alles andere bleibt Kampf und damit verschwenden wir Lebenskraft.
Zur Selbstliebe gehört darüber hinaus, seine Bedürfnisse und Wünsche ernst und wichtig zu nehmen. Diese Selbstachtung hat wiederum verschiedene Facetten. Zu ihr gehören, dass wir bewusst auf unsere Gesundheit und unser körperlich, geistiges und seelisches Wohlbefinden achten. Aber auch, dass wir unsere eigenen Träume und Ziele verwirklichen.

 

Aus Selbstliebe erwächst ein großer Teil unseres Selbstwertgefühls, also die Gewissheit, wertvoll und liebenswürdig zu sein. Sie ist maßgeblich an unserem Selbstvertrauen beteiligt, der inneren Sicherheit, etwas schaffen und erreichen zu können. Und sie ist die Voraussetzung, andere gleichwertig schätzen und lieben zu können, ohne überzogene Erwartungen oder Veränderungsversuche.
Alles gute Gründe einmal zu prüfen, wie es um die eigene Selbstliebe steht und zu überlegen, wie man sie steigern und pflegen kann.

Den größten Einfluss auf Selbstliebe, Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen hat unser innerer Dialog. Die Worte, die wir über uns denken, haben Macht. Sie beeinflussen unsere Gefühle und unser Handeln. Wir können auf liebevolle und stärkende, aber genauso auf kleinmachende und vernichtende Art und Weise mit uns kommunizieren.

Warum fällt es vielen Menschen schwer, sich zu lieben?

Wie war der Umgangston in deiner Familie, in deinem Freundeskreis? Wie wurdest du angesprochen? Wurdest du mit Liebe und Respekt behandelt? Oder wurdest du manchmal unfair kritisiert? Kennst du manipulativen Druck?

Manche Kinder werden regelmäßig auf eine für sie ungünstige Art kritisiert oder behandelt. Dadurch verlieren sie im Lauf der Jahre ihre natürliche Selbstliebe. Es festigt sich mit der Zeit ein durchwachsenes oder negatives Selbstbild in ihnen.

Ganz fatal sind z. B. Sätze wie „Du bist dumm“, „Du bist schlecht“, „Das passt nicht“, „So geht das aber nicht! „, „Du musst…“ „Sei doch nicht so…“.

Je weniger Anerkennung, Geborgenheit und Vertrauen du in deiner Familie erfahren hast, desto schwieriger ist es für dich, Selbstliebe zu dir aufzubauen.

Die Meisten Menschen denken, sie würden sich besser fühlen, wenn andere Menschen sie besser behandeln würden oder die anderen müssten sich ändern, damit es ihnen besser gehen kann.

Aber wir erleben, spüren, sehen, erhalten das , was wir in uns tragen.

Wenn wir also das Bild von uns ändern , ändern sich auch unsere Gefühle , unsere Beziehungen und unser Leben.

„Wenn wir überzeugt sind liebenswert zu sein, dann fühlen wir uns geliebt und angenommen“

Wenn wir uns selbst respektieren, fühlen wir uns von anderen respektiert und behalten unseren Respekt auch wenn es andere nicht tun.

Wenn wir uns annehmen und Frieden mit unseren negativen Seiten schließen, dann kann draußen der Sturm toben, uns andere Menschen kritisieren, ohne das wir gleich am Boden zerstört sind.

Woran erkennt man einen Menschen mit echter Selbstliebe?

Du erkennst einen Menschen mit viel echter Selbstliebe daran, dass du dich von Beginn an wohl fühlst, wenn du mit ihm zusammen bist. Er ist ausgeglichen, ehrlich, oft relativ gut drauf und strahlt innere Ruhe aus. Menschen, die sich selbst lieben, wirken natürlich. Sie erwarten nicht dass ein anderer Mensch sich für sie verbiegt, daher ist es angenehm, in ihrer Gesellschaft zu sein.

Sich selbst zu lieben, ist der Anfang einer lebenslangen Leidenschaft –Oscar Wilde

Die Heilkraft der Verzeihung

Du kannst deine Selbstliebe ganz aus eigenem Antrieb wieder zur Entfaltung bringen wenn du lernst deinen Eltern und anderen Autoritäten zu verzeihen  und spüren dass sie stets nach ihren Möglichkeiten das Beste für dich getan haben.

Übung 1: Rendezvous mit dir selbst

Rendezvous mit dir selbst
Dabei geht es ums Selbstverwöhnen gepaart mit Liebeserklärungen. Liebeserklärungen an sich selbst, versteht sich.

Nehme dir dafür beispielsweise einen Abend ganz für dich allein. Zünde Kerzen an, spiele Musik ab, hole dir Leckereien und lass wohlriechende Räucherstäbchen durch alle Räume tanzen.  Gestalte dir den Abend mit genauso viel Aufmerksamkeit, Vorfreude und Aufwand, als würdest du es für (d)eine Freundin oder (d)einen Freund planen.
Genieße all die schönen Dinge, die du für dich selbst bereitet hast. Und schreiben dir währenddessen auf, was du besonders an dir magst und wie es sich anfühlt, ein Date mit der wichtigsten Person in deinem Leben. Schreibe es in ein Tagebuch, auf eine lustige Karte … Feiere Dich. Einfach so, ohne Anlass, ohne Grund.

 

Das mag für einige befremdlich oder vielleicht gar albern scheinen. Doch genau solche Selbstzuwendungen helfen dabei, sich mehr zu lieben und wertzuschätzen. Auch wenn der Tag mal nicht so gelaufen ist, wie gewünscht, ist dann genau solch ein Date das beste, um sich dafür zu bedanken, das man dennoch sein bestes gegeben hat.

Weitere Übungen folgen…

Alles Liebe, Dani

Meine Angebote und Veröffentlichungen dienen der Unterstützung deiner inneren Entwicklung sowie der bewussten Gestaltung deines Lebens. Meine Arbeit ersetzt keinen Arztbesuch oder therapeutische Behandlung. Es ist meine Wahrheit, jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit.

 

 

 

 

 

Lebenskunst ist… sich nicht ausnutzen zu lassen! Ehrliche Kommunikation..

Hallo, ihr Lieben.

Ich schreibe heute einen Beitrag, anlässlich einer Erfahrung, die ich letzte Woche machen durfte. 

„Hilfsbereitschaft ist eine Tugend. Sich ausnutzen lassen, eine Torheit“

Ich arbeite ja hauptberuflich und selbstständig seit 13 Jahren in der Kosmetikbranche und liebe alle meine Kundinnen und genieße jedes mal die Zeit, die wir uns gegenseitig schenken.

Da jeder sich im Leben weiterentwickelt, kommt man nicht nur privat , sondern auch beruflich an einen Punkt, indem man spürt, das es an der Zeit ist Menschen gehen zu lassen.

An dem besagten Tag, freute ich mich auf meine Kundinnen noch mehr als sonst, da ich eine Woche mit Grippe flach lag und gezwungen war, das Bett zu hüten.

Eine Kundin, für die ich generell gerne mehr Zeit eingeplant habe, für außergewöhnliche Designs ihrer Fingernägel, kam über 20 Minuten zu spät, was meinen Zeitplan jetzt schon durcheinander brachte. Es waren nicht „die“ 20 Minuten, sondern die 20 Minuten jedes mal zu unserem Termin. Zusätzlich die Terminanfragen per Handy mitten in der Nacht oder das mitteilen, kein Geld bei zu haben, als die Dienstleistung beendet war.

Gerade auch jetzt beim schreiben, frage ich mich, warum habe ich das so lange mitgemacht und „ertragen“? Auch das gehörte zu meinem Weg und meiner Entwicklung. Zu anderen „Nein“ sagen zu lernen.

Nach unserem Termin , der mir viel Energie raubte, anhand der verlorenen Zeit und der Gesamtsituation, beschloss ich, dieser Kundin liebevoll, ehrlich und respektvoll mitzuteilen, das ich sie in meinem Studio nicht mehr empfangen kann.

Die Reaktion schlug wie eine Bombe ein. Negativ und Aggressiv. Schlechte Bewertungen auf meinen Internetplattformen folgten zeitgleich. Wahrheit ist nicht immer Willkommen und schon gar nicht erwünscht. Aber ich war es mir Wert, mich in meinem Raum wohlzufühlen. Denn mit viel Liebe habe ich mein Business aufgebaut und liebevoll gestaltet und ich möchte nicht nur , das andere sich bei mir wohl fühlen, sondern auch ich möchte gerne auf Arbeit gehen und die Zeit mit meinen Kundinnen genießen.

Natürlich hat die Erfahrung, die ich hier machen durfte anfangs Herzrasen über die Reaktion verursacht. Es war der ängstliche Anteil meines inneren Kindes, der endlich angeschaut werden wollte. Ich nahm mir an dem Tag einige Minuten Zeit, um mich mit diesem Anteil zu verbinden, es liebevoll in den Arm zu nehmen und für es da zu sein.

Langsam wurde der innere Sturm ruhiger und ruhiger und Gelassenheit machte sich in meinem inneren breit.

Was war die Lernaufgabe dahinter ?

Ich hätte aus Angst, mein Herz wieder verschließen können, aufgrund der negativen Reaktion und es bereuen, meinen Mund aufgemacht zu haben ODER ich bin wie jetzt, super stolz auf mich, für meine Selbstachtung und meinen Selbstwert eingestanden zu haben und mich nicht mehr ausnutzen zu lassen- Mich selbst nicht mehr zu belügen, das eine Situation in Ordnung sei und ich mein inneres Kind und die ängstlichen Anteile angenommen und hochkommen lassen habe. Lange genug haben sie im Unbewussten ihr Unwesen getrieben.

Natürlich ist liebevoller Umgang mit anderen Menschen wichtig, aber nur wenn er auf Gegenseitigkeit beruht. Wenn dieser aber fehlt, und man von anderen ausgenutzt wird, sollte man die Verhältnisse schleunigst ändern.

Viele von uns möchten sich gerne wahrhaftig ausdrücken. Sie wollen authentisch sein, die Wahrheit sagen, um so zu zeigen, wer sie sind. Und doch zögern sie. Warum eigentlich?

Der Grund, warum wir oft nicht das sagen, was uns am Herzen liegt, sind innere Barrieren in Form von negativen Erfahrungen, die wir einmal gemacht haben, als wir uns offen zeigten. Dadurch haben wir uns eine bestimmte Art der Kommunikation angewöhnt, die Nähe und Wahrheit nicht immer zulässt.

Ich wollte immer, dass sich die Dinge im Inneren ändern – aber ohne dass ich im Außen etwas tun muss. Natürlich kann ich mich innerlich verändern und dann ändern sich auch meine äußerlichen Umstände – hauptsächlich aber deswegen, weil ich mich anders verhalte. Und wenn ich mich anders verhalte, dann teile ich mich meiner Umgebung anders mit – nicht nur mit meinem energetischen Feld, das natürlich von anderen erspürt werden kann, sondern auch mit dem, was ich sage und tue. Wie wir uns ausdrücken, kann entscheidend verbessert werden. Aber wie bei allem braucht es Übung, Geduld und Selbstliebe- Selbstfürsorge!

Was ich festgestellt habe war, dass ich schon vor der Kommunikation mit meiner Kundin, wie eine Art Kloß in meinem Hals hatte. Mein Hals kratzte und ein trockener Husten machte sich breit.

Ich ging in die Meditation und reinigte bewusst meine Chakren , insbesondere mein Halschakra, denn …

In unserer Welt empfinden wir es nicht immer als angebracht unsere Wahrheit zu sprechen und zu leben. Wir haben Sorge andere zu verletzen und fürchten Konflikte oder Ablehnung. Manchmal beginnen wir dann uns zu verbiegen und unser Wahrheit in uns zu behalten, was unser Halschakra und die Energien blockieren kann.

Ist unser Halschakra ausbalanciert, sprechen wir unsere Wahrheit und agieren authentisch und stimmig. Wir setzen unsere Träume um und drücken unser wahres Ich aus. Ganz selbstverständlich und ohne Unsicherheit tragen wir das nach außen, was uns selbst antreibt und inspiriert – und inspirieren damit andere. Unsere Kommunikation ist klar und friedlich, wir sind verständnisvoll uns selbst und anderen gegenüber. Mit unserer eigenen Stimme sind wir im Einklang und drücken ehrlich aus, was wir meinen. Das Halschakra sorgt dafür, dass wir dieses Ergebnis auch verständlich in die Außenwelt bringen. Es ist der Raum, in dem sich das, was uns ausmacht, auch im Außen manifestieren kann. Außerdem regelt es, wie gut wir zuhören können und welchen Zugang wir zur Welt des Klanges haben. Ein ausbalanciertes Halschakra lässt uns geduldig zuhören und gleichzeitig für uns und unseren Standpunkt einstehen.

Zusätzlich benutze ich folgende Affirmationen für mein Halschakra:

„Ich drücke frei und offen das aus, was ich bin.“
„Meine Worte kommen aus dem Herzen.“
„Ich höre meine innere Stimme und folge ihr.“

Meditation Halschakra aktivieren:

Kurze Atemübung zur Aktivierung des Halschakras
Dauer: ca. 15 Minuten

An ätherischen Öle kannst du Salbei und Eukalyptus, Weihrauch und Lavendel, Minze und Ingwer testen oder die Farbe Blau z.B.als Schmuckstück.

  • Setze dich aufrecht hin, die Beine schulterbreit auseinander.
  • Geh mit deiner Aufmerksamkeit zu deinem Kehlkopf
  • Atme 5-10 Minuten lang tief durch die Nase ein und aus.
  • Lenke deine Aufmerksamkeit voll und ganz auf deine Atmung
  • Nun stütze mit der Einatmung deine Arme auf deinen Knien ab, neige den Oberkörper etwas nach vorne und drücke das Kinn zum Brustbein hinunter
  • Spüre nun dein Halschakra, atme reine, klare Energie in dein Halschakras
    Mit jeder Einatmung nimmst du mehr Energie in das Halschakra auf und mit jeder Ausatmung fließt alles von dir ab, was dir nicht mehr dienlich ist. Zur Transformation.
  • Spüre der Veränderung nach und öffne die Augen, wenn es sich für dich richtig anfühlt.

Ich höre wenn ich geführte Meditationen mag, gerne auf Youtube die Chakrenmeditaion von Katia Kann:

Ich wünsche uns allen, ehrliche und liebevolle Kommunikation mit uns selbst und mit anderen Menschen. Es wird Menschen geben, die uns für unsere Kommunikation dann bewundern, andere werden sich entfernen und wiederum andere werden wütend sein. Aber das ist dann ihre Angelegenheit.

„Ich bin der perfekte Ausdruck von allem, was ich bin.“

Alles Liebe und eine wundervolle Zeit, Eure Dani

Meine Angebote und Veröffentlichungen dienen der Unterstützung deiner inneren Entwicklung sowie der bewussten Gestaltung deines Lebens. Meine Arbeit ersetzt keinen Arztbesuch oder therapeutische Behandlung. Es ist meine Wahrheit, jeder Mensch hat seine eigene Wahrheit.