Der menstruelle Zyklus Teil 2

Die Macht der Menstruation wurde in vergangenen Kulturen anerkannt und respektiert, und das ist in einigen wenigen auch noch heute so. Doch die von den Frauen eingeführten Praktiken, die ihnen halfen, mit diesen starken und kreativen Energien umzugehen, wurden von den Gesellschaften, die diese Macht für Männer als gefährlich ansahen, weitgehend unterbunden.

So wurde die Menstruation, die einst als heilig galt, etwas Unreines und Verschmutzendes. Die menstruierende Frau wurde als wandelnde Quelle destruktiver Energien, mit deren sich eine ungeheure magische Macht verband, aus dem Gemeinschaftsleben ausgeschlossen. Man glaubte, das sie mit ihrer ungezügelten Magie, vor allen für Männer, ihre Lebensweise, ihr Hab und Gut und Vieh gefährlich war.

Schon beim ersten Anzeichen der Blutung wurden sie von der Gemeinschaft abgesondert.  In vielen Kulturen lebten sie während dieser Zeit, in einer abgelegenen Hütte, die speziell für Frauen reserviert war.

Die menstruierenden Frauen durften keine Gegenstände des Alltagslebens berühren und alles, was sie berührten musste zerstört werden. Vor allen durften sie nichts berühren , was einem Mann gehörte. Man glaubte, dass sie mit ihrer Macht den Tod eines Mannes verursachen  oder den Verlust seiner Jagdfähigkeiten bewirken konnten. Frauen durften Frauen besuchen, aber Männer durften sie nicht sehen oder ansehen.

Die menstruierende Frau war in ihrer Bewegungsfreiheit, in dem was sie berühren und wen sie sehen, indem was sie essen durfte, eingeschränkt.

Die menstruierende Frau galt als so unrein, das sie die Natur verletzte und die natürliche Ordnung der Dinge veränderte. Heute gehen Frauen bewusst während ihrer Menstruation in die Natur, schöpfen aus der Kraft der Natur und verbinden sich mit Mutter Erde.

Die gefährlichste Zeit aber, war die erste Periode. Diese Mädchen unterlagen noch strengeren Beschränkungen. Es konnte passieren, das sie 7 Jahre in einen kleinen Käfig gesperrt wurden und niemals draußen herumlaufen oder die Sonne sehen durften.

Frauen müssen sich darüber wieder klar werden, dass die Einstellung zur Menstruation in einem außerordentlich starken Maß von der Geschichte ihrer Kultur und Gesellschaft geprägt wurde und wird. Haben sie dies erstmal erkannt , können sie diese durchbrechen und die Menstruation in einem neuen Licht betrachten.

Die Energien des menstruellen Zyklus dürfen nicht behindert oder unterdrückt werden. Eine Blockierung oder Beeinträchtigung kann dazu führen , das sie sich auf zerstörerische Weise äußern. Kämpft man gegen diesen Energiefluss an , kann dies mentale und physische Schmerzen verursachen, weil sie in diesem Fall gegen ihre eigene Natur ankämpfen, das hat oft Wut, Aggression und Frustration zur Folge.

Übung: Tagebucheintragungen um eine gewisse Ahnung des Zyklus zu bekommen. Folgende Daten beinhaltet das Mondtagebuch. Ich habe mir bei Amazon folgendes bestellt (kostenlose Werbung) https://www.amazon.de/dicker-TageBuch-Kalender-Bürokalender-KARIBIKBLAU/dp/B01I591SSK/ref=sr_1_4?ie=UTF8&qid=1534702503&sr=8-4&keywords=Kalender+1+Tag

  • Datum
  • Zyklustag ( Zählung beginnt mit 1. Tag der Blutung )
  • Mondphase ( Aktuelle Mondphase kann man im Internet entnehmen, festhalten, ob Vollmond, Neumond, zunehmender oder abnehmender Mond)
  • Träume ( Notizen zu Träumen – Grundgeschehen, stark hervortretende Themen oder Bilder. Am besten gleich nach dem aufwachen aufschreiben, da sie meist schnell vergessen sind)
  • Gefühle ( Gefühle tagsüber- glücklich, niedergeschlagen, müde, spirituell, kreativ, aggressiv, leer usw. )
  • Gesundheit ( Notizen zu Schmerzen, Unpässlichkeiten, Essensgelüste usw.)
  • Besondere Begegnungen ( Menschen, Tiere, Krafttiere )
  • Menstruation? Stärke und Besonderheiten?

Es ist wichtig, ein Bewusstsein über den Zyklus und seiner Auswirkungen zu erlangen, aber auch die menstruelle Vergangenheit, Einflüsse damals wie heute anzuschauen. Nimm dir Zeit , um dich an deine erste Blutung zu erinnern. Dazu dienen die Fragen aus Teil 1.

Während der Menstruation eine Menstruationstasse zu benutzen, fördert den intensiveren Kontakt mit seiner Blutung und man hat einen Überblick, wie stark die Blutung ist und wie sie zu- und abnimmt. Interessant um Aktivitäten / Projekte im voraus zu planen.

Mehr dazu hier http://meinweginsglueck.de/der-weibliche-zyklus-und-die-mondphasen/

 

Zu empfehlen: Quelle teilweise übernommen: Miranda Gray- Roter Mond , Von der Kraft des weiblichen Zyklus. ISBN 978-3-943793-48-2

 

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